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Caparol Capawood Exterior Oil Holzöl

Produktinformationen "Caparol Capawood Exterior Oil Holzöl "

CapaWood Exterior Oil

Das universelle Holzöl

Verwendungszweck

Lösemittelbasiertes, imprägnierendes, dünnschichtiges Holzöl für universelle Anwendung auf allen Holzoberflächen im Außenbereich.
Anwendbar auf begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen und nicht maßhaltigen Holzbauteilen wie zum Beispiel:

  • Terrassenböden
  • zur Auffrischung von WPC-Oberflächen
  • Sichtschutzelemente
  • Fassadenschalungen

Nicht verwenden: in Innenräumen, für Holz in dauerhaftem Erd- oder Wasserkontakt und für Holz, das in Kontakt mit unverpackten Lebens- oder Futtermitteln kommen kann.

Eigenschaften

  • Ideal für horizontale Oberflächen
  • Feuchtigkeitsregulierend
  • Universell anwendbar auf allen Hölzern
  • Sehr gute Penetration
  • Leichte Verarbeitung
  • Hydroperl-Effekt
  • Witterungsbeständig
  • Aromatenfreie Lösemittel
  • Filmgeschützt

Materialbasis

Alkydharz

Verpackung/Gebindegrößen

Farblos: 0,7 l, 2,5 l, 5 l

Farbtöne

  • Farblos

Alle Farbtöne gemäß CapaWood Classic Farbtonfächer sowie weitere Farbtöne über ColorExpress tönbar. Die Farbtöne auf dem CapaWood Fächer sowie

diversen Farbtonvorlagen dienen nur als Hinweis. Im Zweifel eine Probebeschichtung durchführen. Holzeigenfärbung und Auftragsmenge beeinflussen den Farbton.
Farblos ist als Alleinbeschichtung NICHT geeignet.

Glanzgrad

Matt
Der Glanzgrad kann in Ab­hän­gig­keit von der Holzoberfläche, Verbrauch und zu beschichtendem Holz variieren.

Lagerung

  • Kühl und verschlossen lagern.
  • Vor Frost und hohen Temperaturen schützen.

Ab Herstelldatum mindestens 3 Jahre haltbar.

Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche

innen 1innen 2innen 3außen 1außen 2
---++
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet

Geeignete Untergründe

Max. 18 % Holzfeuchte bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen gemäß BFS-Fachregeln Nr. 18.

Untergrundvorbereitung

Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten, Ölen usw. gereinigt werden. Schleifstaub oder lose Reste von Altanstrichen gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufstörungen.

Tragende HolzbauteileMüssen vorab mit CapaWood Protect Primer imprägniert werden.
Neue Holzbauteile

Glatte und gehobelte Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen. Austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harz­gallen entfernen.
Rohes Holz im Außenbereich soll unmittelbar bevor es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wird, beschichtet werden. 
Beschichtetes HolzNicht tragfähige Altbeschichtungen bis auf das Holz vollständig entfernen. Festhaftende Altbeschichtungen anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit CapaWood Exterior Oil prüfen.

Hinweis:

Vor dem Wartungsanstrich von Terrassenböden und Dielen darauf achten, dass diese (maximal 18 % Holzfeuchte) trocken sind. Nach der Reinigung mit klarem Wasser nachwaschen bzw. mit Holzentgrauer entgrauen und anschließend mit klarem Wasser nachwaschen und Fläche durchtrocknen lassen.

Auftragsverfahren

Vor Gebrauch gut aufrühren, unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen.

Neues HolzMindestens zweimal unverdünnt streichen, Erstauftrag allseitig ausführen.
Wartungsanstriche1 – 2 x unverdünnt streichen. Zwischenschleifen nach dem ersten Auftrag, nur wenn unbedingt erforderlich. Schleifstaub nicht einatmen. Anschließend noch 1 - 2 x unverdünnt beschichten.
Horrizontale ApplikationÜberschüssiges Material je nach Antrocknen, mit einem fusselfreien Lappen entfernen. Schichtbildung und Pfützenbildung vermeiden.

Verbrauch

Streichauftrag auf gehobelten Holzoberflächen:
ca. 45 – 60 ml/m2 

Streichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen: 
ca. 90 – 115 ml/m2 

Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.

Verarbeitungsbedingungen

  • Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 10 bis 25 °C)
  • Relative Luftfeuchte: ≤ 80 %

Trocknung/Trockenzeit

Richtzeiten bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit:

  • Grifffest: ca. 4 – 6 Stunden
  • Zweiter Auftrag: ca. 8 – 10 Stunden Zwischentrockenzeit
  • Regenfest: ca. 12 Stunden
  • Belastbar: ca. 24 Stunden

Die Trockenzeiten sind stark abhängig von der Aufbringmenge und den Trocknungsbedingungen.
Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit oder geringem Luftwechsel, z. B. durch dichte Lagerung der Bauteile auf Hordenwagen verzögert sich die Trocknung.

Werkzeuge

Am besten eigenen sich für den Auftrag Pinsel mit Kunststoffborstenmischungen. Geeignet hierfür sind z.B. M-Plus Flachpinsel Lasur Plus, Mesko M4 oder vergleichbaren Pinseltypen.

Werkzeugreinigung

Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung (z.B. Caparol AF-Verdünner) reinigen und entsprechend dem Sicherheitsdatenblatt entsorgen.

Hinweis

Horizontale Flächen (z.B. Terrassen) verwittern insbesondere bei Gehbelastung naturgemäß relativ rasch. Aus diesem Grund wird ein Wartungsanstrich in kürzeren Zeitabständen empfohlen. Bei der Wartung die Untergrundvorbehandlung berücksichtigen.

Rohes Holz im Außenbereich muss unmittelbar nachdem es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wurde, beschichtet werden. Ansonsten ist mit verminderter Anstrichhaftung, verursacht durch eine sich bildende Trennschicht, zu rechnen. Der Grad der Problematik dieser Trennschicht kann mit baustellenüblichen Prüfungen nicht ermittelt werden.

Verlängerung der Haltbarkeit von beschichteten Holzfassaden:

  • Fehler im konstruktiven Holzschutz können durch einen Anstrich nicht behoben werden
  • An stark bewitterten Fassadenflächen ist die Verwendung von Rift- und Halbriftbrettern unbedingt zu empfehlen, da es bei Fladerbrettern im Zuge der Bewitterung zum Ablösen der obersten Holzschichten an der Oberfläche und somit zu großflächigen Beschichtungsschäden kommt.
  • Eine senkrecht montierte Fassadenschalung ist gegenüber einer waagrechten Schalung zu bevorzugen. 
  • Bei Fassadenschalungen sind sägeraue Oberflächen gehobelten vorzuziehen. Besonders bei dichten Holzarten wie z.B. Lärche oder Tropenhölzern, sollte eine sägeraue, geschliffene oder eine geriffelte Oberfläche gewählt werden, um die Haftung der Lasur zu verbessern.

Weitere Informationen zum Thema Holzschutz und Wartungsintervalle entnehmen Sie dem CapaWood Chronographen.












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