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einzA LawiPur BW 3 Liter RAL 9010 Reinweiß

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elp9010
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einzA LawiPur BW

3 Liter

RAL 9010 Reinweiß

2 K-Boden- und Wandbeschichtung wasserverdünnbar
I. Werkstoff
einzA LawiPur BW ist eine zweikomponentige, wasserverdünnbare, geruchsarme Spezialbeschichtung für

mechanisch beanspruchte Untergründe im Innen- und Außenbereich. Auch für dekorative Gestaltungen von

Boden- und Wandflächen mit dem PALMTEX Glasgewebe oder mit einzA Chip. Die seidenglänzende Beschichtung

ist gabelstaplerfest, reifen- und weichmacherbeständig mit guter Chemikalienbeständigkeit. einzA LawiPur BW

eignet sich sowohl für Bodenflächen in Lager- und Industriehallen, Werkstätten, Kellerräumen, Treppen, Garagen,

Parkhäusern als auch für Wandflächen und Sockel im Industrie-, Sanitär- oder Krankenhausbereich.
Art des Werkstoffes: wasserverdünnbare 2-Komponenten Polyurethanharzbeschichtung
Verwendungszweck:
für Boden- und Wandflächen aus Beton, Estrich, Faserzement, Gipskarton (in Verbindung mit Gewebeeinbettung),

Putz- und Mauerflächen, Hartasphalt, Holz- und vorbehandelte Metalluntergründe
Farbtöne:
steingrau RAL 7030, kieselgrau RAL 7032 sowie eine Vielzahl Farbtöne überdas einzA-mix Farbmisch-System

(einzA mix W mit den Basisfarben A und T)
Glanzgrad: seidenglänzend
Spezifisches Gewicht: ca. 1,25 (fertige Mischung)
Bindemittelbasis: 2-komponentige Polyurethan-Kombination
Mischungsverhältnis: Stammlack : Härter = 4,40 : 1 Vol.%
Pigmentbasis: lichtechte, wetterbeständige Pigmente und Füllstoffe
Flammpunkt: entfällt, da nicht brennbar
Temperaturbeständig: bis ca. 120° C
Verpackungsgrößen: 10 l - 3 l (Stammlack + Härter)
II. Eigenschaften und Verarbeitungshinweise
Chemikalienbeständigkeit:
beständig gegen Laugen, Salzlösungen, Tausalz, Benzin, Mineralöl,Alkohol, Wasser und Desinfektionsmittel.

Prüfliste bitte anfordern.
Wetterbeständigkeit / Scheuerbeständigkeit / Haftung / Elastizität /Schlagfestigkeit
die Werte erfüllen die Forderungen der DIN- und VOB-Bedingungen
Lichtbeständigkeit: gut
Dekontaminierbarkeit:
dekontaminierbar nach DIN 25 415 Teil 1 (geprüft durch die BAM in Berlin)
Verträglichkeit:Verdünnung: Wasser
Zum Streichen und Rollen:
unverdünnt, als Grundierung auf Hartasphalt bis 10 % mit Wasser verdünnen
Ergiebigkeit: ca. 200 ml/m2 bzw. 5 m2/l fertige Mischung
Trockenzeiten (20°C, 65 - 75 % rel.Luftfeuchte, 200 ?m Nassfilm):
staubtrocken: nach ca. 6 Std.
klebfrei: nach ca. 9 - 10 Std.
Niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchte verlängern die Trockenzeit.
Höhere Temperaturen beschleunigen die Trockenzeit.
Überstreichbar:
frühestens nach 12 Std. (je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit), jedoch innerhalb von 24 Std. weiterbeschichten,

anderenfalls ist ein Zwischenschliff erforderlich.
Begehbar: über Nacht
Wichtiger Hinweis:
Die volle mechanische und chemische Belastbarkeit von wasserverdünnbaren2-Komponenten-PU-Systemen ist

erst nach der vollständigen Vernetzung undder entsprechenden Aushärtung gegeben.
einzA LawiPur BW ist ausgehärtet und voll belastbar nach ca. 7 Tagen.
Topfzeit (20° C):
Die fertige Mischung von einzA LawiPur BW muss innerhalb von 2 Std. verarbeitet werden.
Das Ende der Topfzeit ist durch starkes Aufschäumen und Eindicken im Gebindeerkennbar. Höhere Temperaturen

und Luftfeuchte können die Topfzeit verkürzen.
Herstellung der verarbeitungsfähigen Mischung
Die Gebinde von einzA LawiPur BW enthalten die genau abgestimmten Mengen von Stammlack und Härter. Den Härter

in den Stammlack geben und mechanisch mittels Rührwerk rühren, bis eine homogene Mischung entstanden ist.
Zur Sicherheit sollte die Mischung einmal umgetopft werden.
Die fertige Mischung kann nach ca. 10 Min. verarbeitet werden.
Wichtige Hinweise:
Bei Farbtönen, die über einzA mix hergestellt werden, erfolgt die Herstellung desFarbtones im Stammlack.

Nach der Fertigstellung des Farbtons und vor der Verarbeitung erfolgt die Zugabe des Härters. Es kann dadurch zu leichten

Farbtonabweichungen kommen, da der endgültige Farbton erst durch Zugabe des Härters entsteht.
Nicht bei Temperaturen unter + 10° C und über + 30° C (Objekt- und Raumtemperatur) und einer rel. Luftfeuchte von

über 80 % verarbeiten. Während der Verarbeitung und Trocknung für gute Be- und Entlüftung sorgen, damit die freigesetzte

Feuchtigkeit entweichen kann und keine Beschichtungsschäden verursacht werden.

Im Außenbereich nicht direkt vor Regen oder Frost anwenden.
Reinigung der Werkzeuge: sofort nach Gebrauch mit Wasser
Lagerung: kühl, jedoch frostfrei lagern
Lagerfähigkeit: Bei verschlossenem Originalgebinde mindestens 1 Jahr.
III. Anstrichaufbau bzw. Anwendungstechnik
einzA LawiPur BW ergibt bei fach- und sachgerechter Verarbeitung mechanisch belastbare Beschichtungen und ist als System-Produkt mit dem PALMTEX Glasgewebe für chemisch und mechanisch belastete Wandflächen einsetzbar.Dekorative Boden- und Wandflächengestaltungen erhält man durch Einstreuungen mit den einzA Chip‘s.
Untergrundvorbehandlung:
Grundlage für die Haltbarkeit von einzA LawiPur BW ist die einwandfreie Beschaffenheit des Untergrundes.
Der Untergrund muss fest, trocken, fettfrei, trag- und saugfähig sein. Bauseitig ist zu gewährleisten, dass der Untergrund gegen aufsteigende Feuchtigkeit isoliert ist. Lose und trennend wirkende Substanzen, wie z.B. Zementschlämme, Sinterschichten und Gummiabrieb müssen mechanisch mit dafür geeigneten Werkzeugen entfernt werden. Kleinere Bereiche können mit Schleifmaschinen mit Stahlaufsatz vorbehandelt werden, bei größeren Flächen ist der Untergrund durch Kugelstrahlen, Fräsen oder gleichwertigen Verfahren vorzubereiten. Die Flächen sind anschließend sorgfältig zu entstauben.
Glatte Oberflächen müssen mechanisch aufgerauht werden.
Tragfähige Untergründe mit fett- und ölhaltigen Verschmutzungen müssen mit einem Hochdruckreiniger unter Zusatz von einzA Aktivreiniger mit Wasser- oder Dampfstrahl gereinigt und anschließend mit klarem Wasser gründlich nachgewaschen werden.
Beton- und Estrichflächen müssen mindestens einen Monat abgebunden haben und den Anforderungen der Mindestfestigkeitsklassen B 25 nach DIN 1045, bzw. ZE 30 nach DIN 18 560, Teil 1 entsprechen.
Die Oberflächenfestigkeit (Abreißfestigkeit des Untergrundes) muss mindestens 1,5 N/mm betragen (AGI-Arbeitsblatt A 80). Der zementgebundene Estrich muss auf die so genannte Haushaltsfeuchte ausgetrocknet sein, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt darf max. 2-5 % betragen. Dieser Wert wird im Regelfall nach einmonatiger Abbindung der Flächen erreicht. Im Zweifelsfall musseine Feuchtigkeitsmessung durchgeführt werden.
Asphaltböden müssen eine ausreichende Eindruckfestigkeit haben, d.h. es muss sich um einen Hartasphalt mit mindestens 90 % Zuschlagstoffen handeln. Asphaltböden mit weniger Zuschlagstoffen und Weichasphalt sind als Anstrichuntergrund für einzA LawiPur BW nicht geeignet.
Unebenheiten im Untergrund, wie z.B. Löcher oder Fehlstellen, müssen mit handelsüblichen 2-Komponenten-Spachtelmassen ausgeglichen werden. Dabei sind die entsprechenden Herstelller-Hinweise zu beachten.
Angrenzende Anstrichuntergründe aus Eisen und Stahl, Zink oder Leichtmetall werden vor der Beschichtung nach entsprechender Vorbehandlung mit einzA LawiPur BW, je nach Beanspruchung, mit einzA Aqua All-Grund oder einzA Lawirostal 2-K-Epoxi-Primer grundiert (bitte das Technische Merkblatt Nr. 007 bzw. Nr. 010 anfordern und beachten).
Neuanstrich von Beton- und Estrichflächen (Bodenflächen) sowie Faserzement (Wandflächen)
Untergründe, die entsprechend den Anforderungen der Hinweise unter "Untergrundvorbehandlung" vorbereitet wurden, werden wie folgt beschichtet:
Grundanstrich:
mit einzA LawiPur Imprägniergrund satt auftragen. Dabei ist Glanzbildung zu vermeiden.
Nach frühestens 12 Std. (je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit), jedoch innerhalb von 24 Std. weiterbeschichten, anderenfalls ist ein Zwischenschliff erforderlich.
Zwischenanstrich:
mit einzA LawiPur BW, unverdünnt. Frühestens nach 12 Std. (je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit), jedoch innerhalb von 24 Std. weiterbeschichten, anderenfalls ist ein Zwischenschliff erforderlich.
Schlussanstrich: mit einzA LawiPur BW, unverdünnt.
Anstrich von Hartasphalt:
Auf gereinigten, tragfähigen, fett- und ölfreiem Hartasphalt erfolgt einGrundanstrich mit einzA LawiPur BW, ca. 10 % verdünnt mit Wasser.
Zwischenanstrich mit einzA LawiPur BW, unverdünnt nach frühestens 12 Std. (je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit), jedoch innerhalb von 24 Std. weiterbeschichten, anderenfalls ist ein Zwischenschliff erforderlich.
Schlussanstrich: mit einzA LawiPur BW, unverdünnt.
Anstrich von Metall- und NE-Metall-Untergründen:
Fach- und sachgerecht vorbehandelte Untergründe werden bei normaler Beanspruchung mit einzA Aqua All-Grund (außen 2x) und bei hoher Belastung mit einzA Lawirostal 2-K-Epoxi-Primer (außen 2x) grundiert.
Darauf folgt der Zwischenanstrich mit einzA LawiPur BW und ein Schlussanstrich mit einzA LawiPur BW.
Anstrich von Holzuntergründen:
Der Untergrund muss tragfähig, sauber, trocken und frei von Schleifstaub, Öl, Wachs und Pflegemittel sein.
Grundanstrich mit einzA LawiPur Imprägniergrund
Zwischenanstrich mit einzA LawiPur BW, unverdünnt
Schlssanstrich mit einzA LawiPur BW, unverdünnt.
Rutschhemmende Beschichtungen (anwendbar auf allen Untergründen):
Wenn rutschhemmende Beschichtungen gefordert werden, kann in den noch feuchten Zwischenanstrich von einzA LawiPur BW feuergetrockneter Quarzsand der Körnung 0,2 mm eingestreut werden. Der überschüssige Quarzsand wird nach ca. 12 Std. mit einem Industriesauger abgesaugt, darauf folgt ein zweifacher Schlussanstrich mit einzA LawiPur BW, unverdünnt.
Anstrich mit Einstreuung von Farbchips:
Nach erfolgtem Anstrichaufbau werden in den noch nassen Schlußanstrich von einzA LawiPur BW die Farbchips gleichmäßig eingestreut. Die überschüssigen Chips werden nach 24 Stunden Trocknung abgefegt oder mit einem Industriestaubsauger abgesaugt.
Danach erfolgt ein zusätzlicher Schlussanstrich mit einzA LawiPur-Versiegelung.
Anstrich von PALMTEX Glasgewebe:
PALMTEX Gewebekleber G mit einer Rolle gleichmäßig auftragen und den Wandbelag in das feuchte Kleberbett einlegen. Erst nach völliger Durchtrocknung des Klebers ist eine Weiterbearbeitung möglich.
Die zugeschnittenen Bahnen auf Stoß ansetzen und mit einem Tapezierspachtel gut andrücken.
Überstände sofort nach dem Andrücken mit einem Cuttermesser abschneiden.Wenn Gewebebahnen überlappt geklebt werden, den Doppelschnitt am zweckmäßigsten mit einem Cuttermesser wellenförmig ausführen. An vorstehenden Ecken ist darauf zu achten, dass die Bahnen überlappt geklebt werden, um einen einwandfreien Doppelschnitt durchzuführen. Weitere Hinweise zur Verarbeitung finden Sie in den Technischen Merkblättern vom PALMTEXGewebekleber G und dem PALMTEX Glasgewebe.
Nach einer Trocknungszeit von mind. 24 Std. wird mit einzA LawiPur BW grundiert.
Darauf folgt ein Schlussanstrich mit einzA LawiPur BW.
Renovierungsanstriche:
Tragfähige, einwandfrei haftende Altanstriche (Prüfung mit Gitterschnittprobe) wie z.B. einzA Lawidur 2-K-PU-Buntlack, einzA Aqua-Kunststoff, einzA Aqua-Floor PU, einzA Flüssig-Kunststoff oder auch Kunstharzlackfarben wie z.B. einzA Bunt müssen sorgfältig gereinigt, geschliffen und entstaubt werden. Im Zweifelsfall sollte jedoch ein Probeanstrich angelegt werden.
Darauf folgt ein Grundanstrich und ein Schlussanstrich mit einzA LawiPur BW.Nicht tragfähige Altanstriche müssen restlos entfernt werden und sind anstrichtechnisch wie ein Neuanstrich zu beschichten.
IV. Kennzeichnung und Sicherheitshinweise:
einzA LawiPur BW Stammlack
Kennzeichnung nach GefStoffV: entfällt
Besondere Kennzeichnung bestimmter Zubereitungen
S 101 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage für berufsmässige Verwender erhältlich.
Gefahrenklassse nach VbF: entfällt
Abfallschlüssel: AVV-Abfallschlüssel: 08 01 11
einzA LawiPur BW Härter:
Kennzeichnung nach GefStoffV: Symbol: Xi Reizend
Gefahrenbestimmende Komponente/n zur Etikettierung
Aliphatisches Polyisocyanat
R-Sätze: R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
R 52/53 Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
S-Sätze: S 23 Aerosol nicht einatmen
S 24 Berührung mit der Haut vermeiden
Besondere Kennzeichnung bestimmter Zubereitungen
P 91 Enthält Isocyanate. Hinweise des Herstellers beachten
Gefahrenklassse nach VbF: entfällt
Abfallschlüssel: EAK-Abfallschlüssel: 08 01 11
Hinweis:
Gebinde mit Restmaterial von fertiger Mischung offen stehen und aushärten lassen.
VOC-Gehalt nach Anhang II der VOC-Richtlinie 2004/42/EG
VOC Grenzwert Anhang II A (Unterkategorie j)
Wb: max. 140 g/l nach Stufe I (2007) und max. 140 g/l nach Stufe II (2010)
VOC-Gehalt von einzA LawiPur BW: < 80 g/l

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